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Für Choreograf Martin Gruber – seine Erfindungen gehören zum Besten der Aufführung – spielen Herkunft und Sprache eine große Rolle für die rhythmisch-musikalische Umsetzung. Gruber: „Das Fremde macht keine Angst mehr, sondern steigert die Lust und das Vertrauen zum eigenen Ausdruck.“
Neues Deutschland vom 30.8.2017 zu Malalai

Wenn Jeanne die englischen Usurpatoren Frankreichs in einer klar choreografierten Schlachtszene (Choreografie: Martin Gruber) niedermetzelt, klingt ihre Erklärung wie ein Statement aus den afghanischen Kriegen der letzten Jahrzehnte. Allein diese verblüffend passgenaue Überblendung, Durchdringung und gegenseitige Beleuchtung lohnen die Inszenierung.
Süddeutsche Zeitungvom 29.8.2017 zu Malalai

Diese Realisation erschließt einem das Stück endlich in seinem ganzen Reichtum an Facetten.
ORF Salzburg, gesendet am 11.6.2008 zu Sakkorausch

Fremdartig! Lebhaft! Mitreißend! Die Zuschauer sind wie berauscht. Höchster Genuss, ein Glücksrausch. Dieses Stück ist ein Highlight des Hue Festival 2004.
Vietnam Express vom 16.6.2004 undThua Thien Huevom 19.6.2004 zu Dialoge über die Liebe (übersetzt aus dem Vietnamesischen)

Premiere des Wochenendes: Oper in Hanoi. Präzise und mitreißende Interpretation, eigenwilliges, auf Wirkung bedachtes Akkordeonspiel. Drei Künstlerinnen, ein Instrument – weniger aufwendig ist professionelle Oper nicht zu haben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.10.2004 zu Dialoge über die Liebe

Die Zuschauer applaudierten den Schauspielern immer wieder  für diese außergewöhnliche Vorstellung.
 Thua Thien Hue vom 15.6.2004 zu Dialoge über die Liebe (übersetzt aus dem Vietnamesischen)

Und so wurden die „Monteverdi-Duelle“ zu einem Hit der Festspielnacht.
Süddeutsche Zeitungvom 24.6.2004 zu Monteverdi-Duelle

Martin Gruber gelingt es im Zuschauer eine große emotionale Teilhabe auszulösen. Mit diesem „Theaterprojekt“ haben Göße und Gruber dem Podium im Ulmer Theater ein  Experiment zurückgewonnen, in dem sich westliches und fernöstliches Theater glücklich verbinden.
Die Deutsche Bühne 11/1998 zu Anstatt Rashomon

Ein existentialistisches, minimalistisches Stück. Und jetzt: Zen oder die Kunst, aus so herausragenden Inspirationsquellen zu schöpfen. Philosophische Grundfragen werden da zu Wortspielereien verdreht und die machen Spaß und damit Sinn. SWF 3-Fernsehen, „Kultur Südwest“, gesendet am 23.9.1998, zu Anstatt Rashomon

Martin Gruber schafft ein leichtes, klares Beziehungsgeflecht, in sich geschlossen und nie rein formalistisch. Das ist durchchoreografierter Sprachrhythmus.
Cult  8/1998-1999 zu Fest für Liebende in unglücklicher Konstellation

Die „Autistenhochzeit“ erfreut als ein sehr bildhaftes und ausdrucksstarkes Sprach- und Tonexperiment, ein eigenwillig sinnlicher Theatertraum, erstklassige Schauspieler und ideenreiches Theaterexperiment.
AZ München vom 4.2.1993 zu Autistenhochzeit

Martin Gruber inszeniert einen wagemutigen Theaterabend zwischen Seelenchirurgie und Chaostheorie.
Süddeutsche Zeitung vom 14.9.1993 zu Autistenhochzeit