Medienecho Martin Gruber

Eines der sehenswertesten Theaterstücke der zu Ende gehenden Intendanten-Ära von Florian Scholz. … ein großes Theater-Experiment, und dabei doch Realismus pur. Das müssen sie gesehen haben, denn das haben sie so noch nie gesehen.
kärnten.orf.at gesendet am 10.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Soll man wegen dieser Aufführung nach Klagenfurt fahren? Ja, auf jeden Fall. Das Stück zelebriert in fantasievoller und durchaus heutiger Form jene pure Poesie, voll Eigensinn und Geheimnis, für die Handke den höchsten Lorbeer der Literatur bekam.
Die Presse (Wien) vom 12.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Grandiose Handke-Premiere zum Literaturnobelpreis. Als bildmächtiger Gang über den großen Platz der Zeit vermisst sie des Menschen ewiges Getriebe im Weltenlauf und findet wortlos eine Sprache, die alles Existentielle umfasst. Schusters feinnervige Regie ist ganz nahe am Puls des Menschseins. Grandios!
Kronenzeitung vom 12.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Mini-Szene reiht sich an Mini-Szene, perfekt durchchoreografiert (Choreografie: Martin Gruber), in einer wahren Bilderflut. Die Schauspieler, die aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Israel und Afghanistan kommen, zeigen nicht nur in den kurzen Sequenzen ganz große Schauspielkunst, sondern gestalten auch live den Klangraum mit. Starker Applaus für das Team.
Kleine Zeitung (Klagenfurt) vom 10.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Präziser Bilderreigen: Aufwendige Handke-Premiere in Klagenfurt. Mit starken Bildern haben die Darsteller am Donnerstag im Stadttheater Klagenfurt beeindruckt. Ein durchchoreografiertes Treiben, dessen grandiose Teamleistung am Ende bejubelt wurde. Weit mehr als 300 Rollen verkörpern sie, unzählige Kostüm- und Requsitenwechsel müssen mitchoreografiert werden. Das internationale Ensemble stemmt die Herausforderung mit Bravour.
APA, 11.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Ein magisches Zusammenspiel.
Woche Kärnten (Klagenfurt) vom 16.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Es spielt allein mit der Poesie der Bewegung, der Zeichen, der Körper, des Lichts, der Farben, des Bildes. Theater als modellhafter Beitrag zu einem modernen Europa, in dem sich unterschiedliche kulturelle Hintergründe ergänzen: Diesen Gedanken verfolgt die KULA-Compagnie rund um Regisseur Robert Schuster und Choreograf Martin Gruber.
Kleine Zeitung (Klagenfurt) vom 28.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Die Inszenierung liefert ein eindrucksvolles Beispiel für die Macht szenischer Anweisungen. Regisseur Robert Schuster führt mit dem Choreografen Martin Gruber die sechs Darstellerinnen und sechs Darsteller mit fantasievollen Requisiten über die offene Bühne. Verstärkt wird der zunehmend halluzinatorische Eindruck auch durch eine Steigerung, die sich aus der Abfolge der Bilder dieses Weltkaleidoskops ergibt. Es ist eine mitleidlose, surreale Welt der Gewalt.
Der Standard (Wien) vom 12.10.2019 zu Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten

Die Produktion der KULA Compagnie sprengt den Rahmen, indem sie ihn auf ganz Europa und über dessen Grenzen hinaus erweitert. So bietet das kleine Haus im Bündner Kantonshauptort grosses Welttheater.
Republik (Schweiz) vom 6.11.2019 zu Europée. Eine Nationalversammlung

Plädoyer gegen Denkverbote: Gegenwart gibt es nicht ohne Vergangenheit. Die KULA-Compagnie lebt ihre Botschaft vom Aushalten von Vielfalt und Unterschieden, von Verständigung jenseits der Sprache. Zusammenhalt durch Körperarbeit. Der Abend überzeugt vor allem da, wo die unglaubliche Spielfreude sprüht: Grenzrituale, absurd und existentiell, komödiantische Klischees, die den Ernst enthüllen – das kann Theater. Mythisch, unperfekt und weise wie das Leben selbst. Völkerverständigung, hier geht sie über die Bühne durch den Magen.
ZDF Kulturzeit gesendet am 4.2.2019 zu Europée. Eine Nationalversammlung
https://www.zdf.de/kultur/kulturzeit/europe—eine-nationalversammlung-100.html

Für Choreograf Martin Gruber – seine Erfindungen gehören zum Besten der Aufführung – spielen Herkunft und Sprache eine große Rolle für die rhythmisch-musikalische Umsetzung. Gruber: „Das Fremde macht keine Angst mehr, sondern steigert die Lust und das Vertrauen zum eigenen Ausdruck.“
Neues Deutschland vom 30.8.2017 zu Malalai

Wenn Jeanne die englischen Usurpatoren Frankreichs in einer klar choreografierten Schlachtszene (Choreografie: Martin Gruber) niedermetzelt, klingt ihre Erklärung wie ein Statement aus den afghanischen Kriegen der letzten Jahrzehnte. Allein diese verblüffend passgenaue Überblendung, Durchdringung und gegenseitige Beleuchtung lohnen die Inszenierung.
Süddeutsche Zeitungvom 29.8.2017 zu Malalai

Diese Realisation erschließt einem das Stück endlich in seinem ganzen Reichtum an Facetten.
ORF Salzburg, gesendet am 11.6.2008 zu Sakkorausch

Fremdartig! Lebhaft! Mitreißend! Die Zuschauer sind wie berauscht. Höchster Genuss, ein Glücksrausch. Dieses Stück ist ein Highlight des Hue Festival 2004.
Vietnam Express vom 16.6.2004 undThua Thien Huevom 19.6.2004 zu Dialoge über die Liebe (übersetzt aus dem Vietnamesischen)

Premiere des Wochenendes: Oper in Hanoi. Präzise und mitreißende Interpretation, eigenwilliges, auf Wirkung bedachtes Akkordeonspiel. Drei Künstlerinnen, ein Instrument – weniger aufwendig ist professionelle Oper nicht zu haben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.10.2004 zu Dialoge über die Liebe

Die Zuschauer applaudierten den Schauspielern immer wieder  für diese außergewöhnliche Vorstellung.
 Thua Thien Hue vom 15.6.2004 zu Dialoge über die Liebe (übersetzt aus dem Vietnamesischen)

Und so wurden die „Monteverdi-Duelle“ zu einem Hit der Festspielnacht.
Süddeutsche Zeitungvom 24.6.2004 zu Monteverdi-Duelle

Martin Gruber gelingt es im Zuschauer eine große emotionale Teilhabe auszulösen. Mit diesem „Theaterprojekt“ haben Göße und Gruber dem Podium im Ulmer Theater ein  Experiment zurückgewonnen, in dem sich westliches und fernöstliches Theater glücklich verbinden.
Die Deutsche Bühne 11/1998 zu Anstatt Rashomon

Ein existentialistisches, minimalistisches Stück. Und jetzt: Zen oder die Kunst, aus so herausragenden Inspirationsquellen zu schöpfen. Philosophische Grundfragen werden da zu Wortspielereien verdreht und die machen Spaß und damit Sinn. SWF 3-Fernsehen, „Kultur Südwest“, gesendet am 23.9.1998, zu Anstatt Rashomon

Martin Gruber schafft ein leichtes, klares Beziehungsgeflecht, in sich geschlossen und nie rein formalistisch. Das ist durchchoreografierter Sprachrhythmus.
Cult  8/1998-1999 zu Fest für Liebende in unglücklicher Konstellation

Die „Autistenhochzeit“ erfreut als ein sehr bildhaftes und ausdrucksstarkes Sprach- und Tonexperiment, ein eigenwillig sinnlicher Theatertraum, erstklassige Schauspieler und ideenreiches Theaterexperiment.
AZ München vom 4.2.1993 zu Autistenhochzeit

Martin Gruber inszeniert einen wagemutigen Theaterabend zwischen Seelenchirurgie und Chaostheorie.
Süddeutsche Zeitung vom 14.9.1993 zu Autistenhochzeit

(Die hier zitierten Beiträge sind gekürzt.)